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Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften weiter möglich
Übersicht über Hilfsprogramme

 

Mit der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) hat die Landesregierung NRW am 22.03.2020 für unsere Region verbindliche Verhaltensregeln aufgestellt.

 

Danach ist nach § 5 (1) der Betrieb zulässig von

1. Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von landwirtschaftlichen Betrieben, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkten,
2. Apotheken, Sanitätshäusern und Drogerien,
3. Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
4. Reinigungen und Waschsalons,
5. Kioske und Zeitungsverkaufsstellen,
6. Tierbedarfsmärkten,
7. Einrichtungen des Großhandels.

Nach §5 (5) dürfen auch Verkaufsstellen / Geschäftsarten mit gemischtem Sortiment (in unserem Fall Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf) geöffnet bleiben.  „Bilden diese Waren den Schwerpunkt des [regelmäßigen] Sortiments ist der Betrieb der Verkaufsstelle insgesamt zulässig, anderenfalls ist nur der Verkauf dieser Waren zulässig.“

 

Bereits am 19.03.2020 hatte die Bundesregierung klargestellt, dass der Verkauf nicht nur von Zeitungen sondern auch von Zeitschriften weiterhin möglich ist. Die Presse erfülle auch in der aktuellen Ausnahmesituation eine zentrale Funktion, um die Versorgung der Allgemeinheit mit verlässlichen Informationen aufrecht zu erhalten.

 

Bei Tabakläden ist nach Informationen der Tabakzeitung DTZ das Vorgehen in den Bundesländern uneinheitlich. Der Tabakwaren-Einzelhandel ist nicht ausdrücklich in der Liste der zu öffnenden Geschäfte aufgeführt, die Ordnungsbehörden in NRW bewerten die Verordnung unterschiedlich.

 

 

Zeitungen und Zeitschriften sowie Lieferpakete sind weiterhin sicher

Der Link der WHO führt zu deren Fragen- und Antworten-Seite bezüglich Corona. Hier wird das geringe Risiko bei Handelsgütern als Träger für das Virus erläutert.

Es gibt auf dieser Seite folgende Frage:
Ist es sicher, ein Paket aus einem Bereich zu erhalten, in dem COVID-19 gemeldet wurde?

Die Antwort lautet:
Ja. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine infizierte Person Handelsgüter kontaminiert, ist gering, und das Risiko, das Virus, das COVID-19 verursacht, aus einer Verpackung zu fangen, die bewegt, transportiert und unterschiedlichen Bedingungen und Temperaturen ausgesetzt wurde, ist ebenfalls gering.

Aus dieser Antwort kann man schließen, dass sich dies auch auf Zeitungs- und Zeitschriftenpakete bezieht.

 

 

Informationen zur Soforthilfe für Kleinstunternehmen:

NRW-Soforthilfe

 

Zu finden sind dort

  • Informationen zu den Voraussetzungen für die Soforthilfen (z.B. Kriterien für die Fördervoraussetzung „erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten“)
  • Hinweise zum Antragsverfahren (z.B. welche Informationen für die Antragsstellung benötigt werden)
  • FAQ-Liste
  • Muster des Antragsformulars

Hinweis zum Verfahren:
Das Antragsverfahren funktioniert vollständig (und ausschließlich) digital. Antragsteller können ihren Antrag online ausfüllen und absenden. Sie erhalten im Anschluss eine automatisierte Eingangsbestätigung. Alle Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet. Anträge sind bis spätestens 30. April 2020 zu stellen.

Der Link zum Antragsverfahren wird ab 27.03.2020 auf der Internetseite der NRW-Soforthilfe und auf den Webseiten der fünf Bezirksregierungen (Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln, Münster) zur Verfügung gestellt.

 

 

Weitere Links zum Thema Hilfen:

KfW-Corona-Hilfe

Arbeitsagentur (Kurzarbeitergeld)

Übersicht der Liquiditäts- und Soforthilfen

steuerliche Entlastung

Die IHK Köln bietet in Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen ein intensiviertes Beratungsangebot zur Kurzarbeit, erreichbar unter 0221/1640-3333 sowie unter kug-beratung@koeln.ikh.de.

 

Die Informationen haben wir Ihnen hier in einer Übersicht zusammengestellt.

 

 

Aktuelle Informationen:

Website des Landes NRW

Bundesministerium für Gesundheit

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Weltgesundheitsorganisation

 

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 Landesregierung NRW 22.03.2020

Pressemitteilung Bundesregierung 19.03.2020

Warnplakat Corona